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FAQ

Warum ABA?
ABA ist die am meisten verbreitete, best dokumentierte und die am häufigsten empfohlene Lerntherapie bei Autismus. Sie wird ständig weiterentwickelt und verbessert (z. Bsp. verbale Verhaltenstechnik) und eine grosse Mehrheit der Kinder reagiert positiv.

Wann sollte damit begonnen werden?
Sobald ein Verdacht auf Autismus besteht.

Wo erhalte ich eine Diagnose betr. Autismus?

aaa autismus - approach - aargau
Rebackerstrasse 36
8955 Oetwil a.d.L.
Telefon +41 (0)43 455 58 12
Internet: www.autismus-approach.ch
E-Mail: autismus(at)autismus-approach.ch

 

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich  Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie  -  Fachstelle Autismus 

Tel. 043 499 26 26  Website  Leitet Herunterladen der Datei einFlyer-Broschure-(deutsch)   (Englisch)

Neumünsterallee 3, Postfach 1482
8032 Zürich / ZH

Diagnostik: Dr. med. Ronnie Gundelfinger ronnie.gundelfinger@puk.zh.ch

Verhaltenstherapeutische Frühförderung: Lic. phil. Nadja Studer  nadja.studer(at)puk.zh.ch    


Wie intensiv sollte ABA sein?
In der Lovaas Studie von 1987 arbeitete die Intensivgruppe über 40 Stunden pro Woche. Grundsätzlich gilt; je mehr ABA desto besser. Die Familie sollte zudem die ABA-Prozesse und –Trainings in den übrigen Alltagsbereich einfliessen lassen.

Wo finde ich einen ABA Berater?
Die wenigen lokalen Berater (siehe ABA Provider) sind oft ausgebucht. Versuchen Sie trotzdem dranzubleiben und ggfs. auf eine Warteliste zu kommen. Ansonsten können Sie versuchen, Unterstützung von einem ausländischen Berater zu erhalten.

Wieviel kostet ABA?
Grobe Kostenschätzungen für ein Jahr intensive ABA Therapie variieren zwischen CHF 25’000 und 50'000 und sind stark abhängig von den Kosten für die einzelnen Berater/Supervisoren/TherapeutInnen. 

Wie bezahle ich eine ABA Therapie?
Zum heutigen Zeitpunkt sind die Familien immer noch auf sich selbst gestellt. Die IV (siehe IV Rundschreiben 344) beteiligt sich nicht immer an den Kosten, aber jede Familie sollte probieren die Kosten über die IV abzurechnen. Aufgrund des Krankheitsbildes Autismus und einer entspr. Diagnose erhält die Familie auch in den meisten Fällen Hilflosenentschädigungen und/oder Intensivpflegezuschläge, die mithelfen die Kosten der Therapie zu tragen. Weiter existieren Hilfsorganisationen (z.B. Proinfirmis) und Stiftungen, von denen einige bereit sind eine ABA Therapie zu unterstützen. Zudem können Freiwillige oder Studenten eingesetzt werden, welche bereit sind für eine reduzierte oder sogar ohne Entschädigung zu arbeiten (www.studentenjobs.ch  / www.arbeitsvermittlung.unizh.ch) .

Gibt es weitere Aspekte rund um Autismus, die ich beachten sollte?
Auf jeden Fall sollten auch biomedizinische Aspekte und ihre Verbindungen zu Autismus in Betracht gezogen werden. So z.Bsp. die Auswirkungen von Schwermetallvergiftungen, Reaktionen auf Impfungen, die Ernährung, Allergien, Unverträglichkeiten (bspw. kann eine gluten-kaseinfreie Diät helfen gewisse Symptome zu lindern) sowie Schlafrythmusstörungen und vieles weitere mehr. Ein physisch krankes und an Schlafstörungen leidendes Kind wird deutlich weniger von einer ABA Therapie profitieren als ein gesundes und ausgeglichenes.